Selbstbehauptungstraining für Jugendliche
Der Umgang mit aggressiven Auseinandersetzungen ist für Schüler und Schülerinnen häufig mit Angst behaftet. Der Schulworkshop „Wir gegen Gewalt", welcher sich an das Braunschweiger Projekt „Stark ohne Gewalt" orientiert, bietet ein Selbstbehauptungstraining für Schulen, indem die TeilnehmerInnen ein positives Verhalten in gewaltträchtigen Situationen praktisch erproben und einüben können.
Wir gegen Gewalt
Die BCC-Phase (Time Between Contakt und Crime) ist dabei ein wichtiges Element des Trainings. Diese Phase bezeichnet den Zeitraum des ersten Kontaktes zwischen potentiellen Opfern und Tätern und der möglichen Gewalthandlung. Gerade für Jugendliche sind solche Phasen und die dazugehörigen Situationen (z.B. unangenehme Begegnungen auf dem Heimweg, beim Kneipen- oder Discobesuch) oftmals nicht überschaubar. Daher vermittelt das Selbstbehauptungstraining „Wir gegen Gewalt" den SchülerInnen in Rollenspielen ein breites Handlungsrepertoire in der BCC-Phase. Durch frühzeitige Wahrnehmung und das Durchbrechen von negativen Verhaltens- und Handlungsschemata können Konflikte bewältigt werden ohne dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen muss.
Für den Fall, dass sich Konflikte nicht entschärfen lassen, bietet das Selbstbehauptungstraining eine Kurzeinführung in Selbstverteidigung. Die hat nicht die gewalttätige Auseinandersetzungen mit dem Täter zum Ziel, sondern übt „Schreien" und sog. „Entflechtungs- und Lösegriffe", die dem Opfer Zeit verschaffen und den Täter verunsichern.
Durch die Unterstützung der Stiftung kann das Selbstbehauptungstraining kostenlos an allen Pfarrkirchner Schulen angeboten werden.
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